Schmetterling Kundenkarte Hier Bestellen »

Ihre goldene Schmetterling-Vorteilskarte.

Schmetterling Kundenkarte

Südindien

Bereits kurz nach der Ankunft am Flughafen Kochi wurden meine Erwartungen erfüllt. Beim Verlassen der Ankunftshalle stand bereits die erste heilige Kuh. Dazu gab es Menschengewimmel, knatternde Mopeds und Rikscha-Geklingel. Für mich das Zeichen, dass ich jetzt tatsächlich mittendrin war J



Zur „Eingewöhnung“ haben wir uns zwei Nächte in einem Badehotel an der Malabar-Küste gegönnt. Südindien gilt als die Wiege der ayurvedischen Gesundheitslehre. Eine „wiederbelebende“ Massage kann ich nur empfehlen.



Die Hafenstadt Kochi ist auf jeden Fall Pflichtprogramm. Der Einfluss der ehemaligen Kolonialherren ist unverkennbar. Kolonialkirchen, Synagogen, Gewürzspeicher und vieles mehr erwartet die Besucher.

Wer die Möglichkeit hat eine Vorstellung eines Kathakali-Tanzes zu besuchen, sollte dies auf jeden Fall tun. Gesang, Rhythmus, Masken und spannende Geschichten erwarten die Zuschauer.

Eine Bootsfahrt in die Backwaters lohnt sich ebenfalls. Natur pur und außerdem lässt sich so das ländliche Leben am Ufer sehr gut beobachten.



Wir sind unterwegs zum Minakshi-Tempel. Teeplantagen soweit das Auge reicht und Kautschukwälder bieten uns eine tolle Aussicht währen der Fahrt. Die Tempel beeindrucken bereits von außen mit ihren hohen Türmen und Göttern in den schönsten Farben. Im Inneren wartet auf einem Schrein der Elefantengott „Ganesha“.

Dieser Gott beseitigt übrigens alle Schwierigkeiten – sich mit ihm gutzustellen kann nicht schaden.



In Chettinad besichtigten wir die Kaufmannspaläste. Die Chettiars galten als begnadete Händler und die verspielten Paläste erinnern an diese glorreichen Zeiten.



Unsere Reise führte uns nach Tanjore. Dort kann der Brihdishvara-Tempel besichtigt werden. Wir sehen das Fest der Götter an den Wänden und in unzähligen Skulpturen außerdem einen der größten Lingams Indiens.

Danach ging es für uns in die Tempelstadt Srirangam. Die Tempelstadt ist fast 80 h groß! Es kann also einiges entdeckt werden!



Als nächstes ging es für uns nach Darasuran. Die Fahrt auf der ländlichen Straße führt durch viele kleine Dörfer und an Reisfeldern vorbei. In Darasuran erwartet uns der Airavateshvara-Tempel mit wunderschönen Reliefs und Skulpturen von Göttern, Fabeltieren und Dämonen.



­­­­Für uns ging es weiter nach Ginggee, wo Felshügel aus der Ebene „wachsen“. Und danach zum Vedantangal-Vogelpark. Bei einem Spaziergang entdeckten wir Pelikane, Buntstörche und Löffler.



Jetzt ging es für uns zu einem der absoluten Top-Highlights. Nach Mahabalipuram zu den Küstentempeln (UNESCO-Weltkulturerbe) Die Tempelanlage ist auch heute noch eine lebendige Stätte der indischen Religon.



Die letzten beiden Tage gehören der Stadt Chennai. Die Stadt ist die Hauptstadt von Tamil Nadu und eine Millionenmetropole. Neben dem Wahnsinn einer indischen Großstadt bietet die Stadt noch Kolonialpaläste und Tempeltürme.



Das Klima in Südindien ist tropisch und es gibt nur geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf. Das Klima wird stark vom Monsun beeinflusst. Der Südwestmonsun setzt in der Regel Anfang Juni ein und bringt bis Oktober ergiebige Niederschläge. Das Baden im Meer ist übrigens während der Monsunmonate nicht möglich, die Wellen sind viel zu hoch. Von Oktober bis Mai ist es trocken. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sind ganzjährig hoch!



Zur Einreise nach Indien wird eine Reisepass und ein Visum benötigt. Seit November 2014 können Inhaber deutscher Pässe unter bestimmten Voraussetzungen ein elektronisches Touristenvisum erhalten. Das Prinzip dieses E-Visums ist dem amerikanischen ESTA ähnlich. Das Visum muss bis spätestens vier Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt zur einmaligen Einreise.



Das sollten Indien-Urlauber vorher wissen:

Indisches Essen ist echt richtig scharf – evtl. vorsichtshalber „nicht scharf“ bestellen!!!

Indien ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht. Die Inder sind einerseits sehr fortschrittlich andererseits halten Sie an Jahrhunderte alten Traditionen und Lebensweisen fest. Das Kastensystem ist leider noch immer lebendig und die daraus resultierenden Hierarchien sind für die Inder von großer Bedeutung. Als Ausländer sollte man jegliche Kritik darüber zurückhalten.

Schuhe gelten als absolut unrein und müssen am Eingang von Tempeln, Moscheen und Privathäusern ausgezogen werden.

Öffentliche Berührungen zwischen Mann und Frau gelten als unschick!

Inder schütteln während eines Gesprächs relativ häufig den Kopf. Das ist ein Zeichen der Zustimmung und heißt so viel wie „ ich höre dir zu“. Bitte nicht mit dem stärkeren Kopfschütteln (wie bei uns zur Ablehnung) verwechseln.

Inder sind sehr gastfreundlich und an den westlichen Besuchern sehr interessiert. Sie kommen gerne mit den Touristen ins Gespräch. Auch Berührungen zur Kontaktaufnahme sind nicht selten. Wenn einem das einmal zu viel wird, dann sollte man nicht unhöflich reagieren sondern plausibel erklären, warum man jetzt keine Zeit hat.

Es lohnt sich auf jeden Fall sich vorher in Sitten und Gepflogenheiten einzulesen!

Partner von Schmetterling